Beziehungskrise

Keine Beziehung ohne Krise

Wie wir in unseren Beziehungen kämpfen

Das Problem mit der Beziehungskrise ist, dass wir so schnell wie möglich wieder raus wollen. Das ist einerseits verständlich, denn wir wollen nicht unglücklich in unserer Beziehung sein. Andererseits wird uns die Krise immer wieder einholen, wenn wir die Zeit in ihr nicht nutzen, um zu ergründen, wie wir überhaupt in die Krise graten sind.

Die gute Nachricht dabei ist: In jeder Krise steckt eine Chance für Wachstum. Weil wir etwas über uns selbst erfahren und lernen können. Manchmal ist es nicht leicht, und deshalb braucht es, obwohl es hart ist, oder gerade deshalb auch eine gute Portion Humor. Ohne ihn ist die Arbeit an sich selbst und an der Beziehung sehr mühsam.

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Warum kämpfen wir überhaupt?

Gründe, die uns in die Krise führen

Der Hauptgrund, weshalb es zu Beziehungskrisen kommt, ist, weil wir nicht gelernt haben, wie Beziehung überhaupt geht. Im Idealfall haben wir wirklich gute Vorbilder in unseren Eltern. Aber mal ehrlich - wie viele sagen wirklich: So wie die Ehe meiner Eltern soll meine auch sein? Eben. Also denken wir, das mit der Beziehung geht automatisch. Tut es aber eben nicht.

Wenn zwei erwachsene Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Meinungen, Weltanschauungen aufeinander treffen, entsteht immer Reibung. Der Konflikt an sich ist in einer Beziehung gar  nicht das Problem. Eher schon, dass wir nicht wirklich gelernt haben, dass Konflikte Teil des Ganzen sind. Ganz zu schweigen davon, wie wir verantwortlich mit ihnen umgehen.

Mann & Frau

Wir leben in einer Zeit, in der Gleichberechtigung eine wichtige Rolle spielt. Das Problem ist nur, dass wir manchmal vergessen, dass wir nicht gleich sind. Wir haben unterschiedliche Körper, unterschiedliche Gehirne, unterschiedliche hormonelle Vorgänge in uns, unterschiedliche biologische Funktionen und unterschiedliche emotionale Empfindungen. Wenn wir uns dessen nicht bewusst sind und Gleichheit voraussetzen, fangen wir an, die Unterschiede zu bekämpfen. Wir denken in Besser- und Schlechter-Kategorien, meinen, unsere Meinung verteidigen zu müssen und enden im Geschlechterkampf. Und schon stecken wir mitten in der Beziehungskrise.

Herz & Verstand

Unser Herz will einfach nur lieben. Unser Verstand will uns vor allem vor Verletzungen schützen. Das Problem: Je näher wir einem Menschen sind, desto größer ist das Verletzungspotential. Also versucht unser Verstand uns zu warnen. Wenn uns jemand zu Nahe kommt, greift er auf alte Erfahrungen zurück und versucht alles, damit der Abstand groß genug ist, um so wenig wie möglich verletzt zu werden. All das geschieht unbewusst, Paare driften auseinander und in die Beziehungskrise. Das Problem ist: Wenn zwei Menschen zusammenleben, gibt es Verletzungen. Das Herz kann damit ganz gut umgehen. Und es darf dem Verstand hin und wieder auch mal sagen: Es ist alles o.k.

Ich & Ich

Je weniger ich mir über mich und mein Innenleben bewusst bin, desto leichter lande ich in der Beziehungskrise. Denn eigentlich tut unser Partner nach einiger Zeit nichts anderes, als unsere tiefsten negativen Glaubenssätze über uns selbst zu bestätigen. Und meist sind diese Glaubenssätze negativer Art. Wenn ich von mir selbst denke, dass ich nicht wichtig bin, dann habe ich einen Partner, der immer zu spät kommt. Wenn ich denke, dass ich immer alles alleine machen muss, dass habe ich einen Partner, der sich um rein gar nichts kümmert. Wenn wir das verstehen, können wir die Beziehungskrise als das sehen, was sie wirklich ist: eine äußere  Projektion unseres Innenlebens, aus der wir viel lernen können.

Fühlen & Tun

Wir sind eine ausgesprochene Tun-Gesellschaft. Eine Beziehung aber lebt vor allem auf der Gefühlsebene. Der Mensch hat vier elementare Grundgefühle: Ärger, Angst, Trauer und Freude. Alle sind neutral und wichtig für unser menschliches Miteinander. Das Problem ist nur: Uns werden diese Gefühle und der Zugang dazu sehr früh abtrainiert, schon als Kinder hören wir, dass es nicht o.k. ist, ärgerlich zu sein oder  zu weinen. Wenn ich keinen Zugang zu meinem Ärger habe, kann ich keine Grenzen setzen. Wenn ich meine Trauer nicht spüre, kann keine Nähe entstehen. Beides ist sehr wichtig für ein Leben als Paar. Und vor allem: Wenn ich mich von meinen Gefühlen abschneide, dann auch von der Freude.

Um was geht es wirklich in unseren Konflikten

Jens, Charlotte und die Geschirrspülmaschine

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